Auf der Suche nach dem langen Atem

Nähe vermeiden, um sich irgendwann wieder ganz nah sein zu können. Der Mensch ist unglaublich anpassungsfähig und so scheint es manchmal, als hätten wir uns schon gut an die aktuelle Situation der Pandemie gewöhnt. Gleichzeitig leiden viele an der physischen und psychischen Distanz und sehnen sich nach Nähe. Schmerzlich bewusst wird, wie sehr wir einander brauchen. 

Die Malerei zeigt Fragmente von Menschenpaaren, die sich in einer bunten, dynamischen Landschaft verteilen. Jedes Element auf unserem Planeten ist ständig in Bewegung und in Verbindung mit anderen Elementen. Das erfahen wir gerade anhand der aktuellen Pandemie. Sie zeigt uns Verbindungen und auch unsere Bedürfnisse auf. 

(K.Kühne Dezember 2020)

Auf der Suche nach dem langen Atem | 2020 | 600 x 300 cm | Acryl auf Folie | Kunstraum53 Hildesheim